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Der Plattensee des Reise Familienparadies

Surfen, Segeln, Angeln, Tennis, Reiten, Golf, Radfahren, Wandern und nicht zuletzt das reiche kulturelle Angebot sorgen am Seeufer des Balaton für vielfältige Beschäftigung. Jugendliche schwören auf die Strandpartys, Discoabende oder die Musikdampfer, Familien mit Kindern auf das seichte Südufer, Naturfreunde auf das abwechslungsreiche Hinterland des Nordufers. Kurz und gut: Zahlreiche Facetten zusammen betrachtet ergeben die Urlaubsdestination Balaton. Und machen die Region zu einer Ganzjahresdestination under den Reiseangeboten Europas.

Da ist zum einen der Südwesten zwischen Balatonberény und Balatonlelle, seit 150 Jahren das bevorzugte Naturidyll und Familienparadies mit langen Stränden und flachem Wasser – ideal für Familien mit kleinen Kindern. Zum anderen ist es auch Siófok, der Strandabschnitt zwischen Balatonszemes und Balatonaliga als Tummelplatz der europäischen Jugend, wo sich für wenig Geld viel Urlaub erleben lässt – mit heißen Strandpartys und an Bord der Discoschiffe.

Zudem ist da das nächtliche Csopak-Füred-Ufer mit der geschützten Halbinsel Tihany und dem traditionellen Kurort Balatonfüred, wo sich die Angler so wohl fühlen. Ganz im Gegensatz zum Ost-Balaton zwischen Balatonakarattya und Alsóörs, unter anderem ein El Dorado für Segler und Surfer. Des weiteren lockt das vulkanische Gebiet am Badacsony-Ufer zwischen Balatonszepezd und Szigliget mit seinen Basaltorgeln, Wassergrotten, Heilstollen und – nicht zu vergessen – ergiebigen Weinbergen.

Und nicht zuletzt der West-Balaton, das barocke Gesicht des Sees, zwischen Balatonederics und dem Kis-Balaton, mit Keszthely und Ungarns drittgrößtem Schloss, jenem der Grafen Festetics, aber auch dem nahen Thermalsee von Hévíz – eine ganz andere Komponente des Plattensees.

Was heißt: So, wie sich der See bei aufkommendem Wind statt mit ruhiger, spiegelglatter Oberfläche mit wild aufgepeitschtem Wellengang präsentiert, so haben auch die Uferabschnitte rund um das „Meer der Ungarn“ viele Gesichter und bieten jede Menge Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Übrigens: Entstanden vor über 20.000 Jahren ist der Balaton mit einer durchschnittlichen Tiefe von drei bis vier Metern relativ flach, selbst an seiner tiefsten Stelle vor der Halbinsel Tihany werden nur wenig mehr als zwölf Meter gemessen. Die relativ geringe Wassermenge des Süßwassersees begünstigt jedoch wiederum im Sommer die rasche Erwärmung des Seewassers, die eine Badesaison vom Mai bis in den Spätherbst garantiert, mit Wassertemperaturen von 22 bis zu 28 Grad Celsius. Im Winter friert der See zur Freude von Eis-Seglern und Schlittschuhläufern oft zu.

Und Radler freuen sich über den 2004 fertig gestellten, über 200 Kilometer langen Radwanderweg rund um den See: Am besten geeignet für Fahrradtouren sind die Monate Mai, Juni und September, wenn es angenehm warm, aber noch nicht beziehungsweise nicht mehr zu heiß ist. Dabei lässt sich der Balatonradweg mit Abstechern und Besichtigungen bequem in vier bis sieben Tagen abfahren. Der rege Schiffs- und Fährverkehr auf dem See erleichtert besonders im Sommer Abkürzungen oder Varianten – problemlose Mitnahme von Rädern inbegriffen.

Dann ist auch das attraktive Um- und Hinterland schnell „erobert”, wo Naturparks und -schutzgebiete locken.

Denn die Natur hat den Balaton und vor allem das Naturschutzgebiet des Nationalparks Balatoner Oberland reichlich mit Schönheit beschenkt. Experten bieten hier Führungen an, wobei sich Interessierte auf Lehrpfaden und an Präsentationsstätten mit den botanischen und geologischen Besonderheiten der Region bekannt machen können. Ornithologenherzen schlagen höher, wenn sie die wie Wolken vorbeiziehenden Wasservögel am Kis-Balaton (Kleinen Balaton) beobachten können – über den Köpfen der hier angesiedelten Wasserbüffel.

Quelle: UTA / bearbeitet von pairola-media


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